#Feedbackkultur: Folge 1 mit Jenny von Podewils: Die Bedeutung von Feedback für erfolgreiche Führung im digitalen Zeitalter

"Bei Whatsapp bekomme ich sofort Rückmeldung ob mein Gegenüber die Nachricht gelesen hat, warum soll ich dann 3 Monate auf Feedback von meinem Chef warten?"

Gemeinsam mit Jenny von Podewils, Co-Founderin des Instant Feedback Tools Leapsome, sprechen wir in der ersten Folge des TRNSFRM. Podcasts über die Bedeutung von Feedback für die Entwicklung von Unternehmen und für erfolgreiche Führung in einer digitalen Welt.

 

 

Gemeinsam mit Jenny stellen wir dabei fest, dass in vielen Organisationen das Thema Feedback oftmals gleichbedeutend mit dem jährlichen Mitarbeitergespräch zwischen der Führungskraft und dem Mitarbeiter ist und man nur schwer von einer Feedbackkultur sprechen kann. Hürden sind dabei vor allem der fehlende, natürliche Einstieg durch regelmäßige Feedbackinteraktionen sowie die Angst vor negativem Feedback. Problematisch ist dies besonders mit Hinblick auf die steigende Komplexität als Resultat der digitalen Transformation und die Zielsetzung vieler Unternehmen in Zukunft agiler zu werden. Besondere Bedeutung kommt dem Thema Feedback auch in der Führung jüngerer Mitarbeiter zu: Laut Jenny bemängeln 80% der Millenials, dass sie in ihrer Rolle nicht genug Feedback bekommen, um sich weiterzuentwickeln. Besonders Mitarbeiter der Generationen Y und Z wünschen sich dabei vermehrt Feedback von ihren Führungskräften und sorgen dafür oftmals für Unverständnis und Sorgenfalten. 

 

Eine feedback- und lernorientierte Kultur ist die Grundlage agiles Handwerkszeug wie Design Thinking oder Scrum nutzbar zu machen und agile Prozesse ins Unternehmen zu tragen. Feedback schafft in diesem Zusammenhang den kulturellen Rahmen agile Methoden und Bausteine erfolgreich im Unternehmen zu verankern und das volle Potential dieser Methoden zu entfalten. Auch die Feedbackperspektiven verändern sich durch neue, agile Projektorganisationen und zunehmende Schnittstellen: Wo Feedbackgespräche früher lediglich mit der Perspektive der Führungskraft und des Mitarbeiters ausgekommen sind, spielen heute vor allem auch Peer-to-Peer Perspektiven sowie Kundenperspektiven eine Rolle. Auch aufgrund dieses gesteigerten Aufwandes rät Jenny klar von mehr als zwei strukturierten Feedback- bzw. Entwicklungsgesprächen ab. Und ganz dem Motto: "Einmal ist besser als kein Mal" gilt auch hier: Ein gut vorbereitetes, strukturiertes Feedbackgespräch im Jahr ist ein Start und mehr Wert als gar kein oder ein schlecht vorbereitetes Gespräch. Digitale Tools wie Leapsome können Führungskräften dabei helfen administrativen Aufwand zu reduzieren, Gespräche gezielt anhand von Daten und Kompetenzen vorzubereiten und zu strukturieren und ermöglichen so einen wertvollen, inhaltlich tiefgreifenden Austausch. 

 

 Für viele weitere spannende Insights von Jenny rund um das Thema Feedback und konkrete Tipps wie auch du eine Feedbackkultur in deinem Team oder Unternehmen etablieren kannst, einfach direkt hier reinhören! 

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Alle zwei Wochen veröffentlichen wir eine neue Podcastfolge, in der wir gemeinsam mit Experten aus Wirtschaft & Forschung, relevante Aspekte einer digitalen Führungskultur diskutieren.


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